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Bindegewebe stützt die Lunge. Entzündet sich dieses Bindegewebe, wird es dicker – die interstitielle Lungenerkrankung entsteht. Das Lungengerüst verändert sich krankhaft. Wir untersuchen die Gründe und helfen mit passender Therapie.

Das Interstitium ist ein Zwischengewebe und durchzieht den gesamten Körper. Es versorgt und stützt die Organe – auch die Lunge. Das gesunde Bindegewebe der Lunge ist so elastisch, dass es die Atembewegungen mitmacht. Zugleich gibt es der Lunge die Form wie ein weiches Skelett. Darum sprechen wir auch vom Lungengerüst.

Interstitielle Lungenerkrankung:
Vor der Therapie gehen wir den Ursachen auf den Grund

Einatmen und ausatmen – unsere Lunge ist ein elastisches Organ. Sie füllt sich mit der Atemluft, dehnt sich aus und zieht sich beim Ausatmen wieder zusammen. Ein erstaunlicher Vorgang, den Erwachsene durchschnittlich 20.000 Mal pro Tag unbewusst durchführen.

Durch Entzündungen verdickt sich das Bindegewebe der Lunge. Es verliert seine Beweglichkeit und die Lunge kann sich nicht optimal ausdehnen. Die Folge: Zu wenig Sauerstoff gelangt in das Blut.

Neben diesen Auslösern können auch genetische Faktoren sowie Umwelteinflüsse die interstitielle Lungenerkrankung hervorrufen.

Ursachen für die interstitielle Lungenerkrankung:
  • Einatmen von Wirkstoffen wie Quarzstaub, Kohlenstaub oder Asbest
  • Allergische Reaktion auf organische Wirkstoffe, die eingeatmet werden
  • Medikamente, die andere Erkrankungen therapieren sollen

Interstitielle Lungenerkrankung:
Symptome richtig deuten

Mit einem leichten Husten deutet sich die Veränderung des Lungengerüstes in der Regel an. Der schleichende Prozess wird als Gewohnheit wahrgenommen. Scheuen Sie sich nicht, bei einem Verdacht zu uns zu kommen!

Anzeichen für die interstitielle Lungenerkrankung:
  • Husten – hartnäckig, trocken und ohne Auswurf
  • Atemnot – bei Krankheitsbeginn bei Belastung, später auch im Ruhezustand
  • Violette Verfärbung – der Lippen, Hände und Füße
  • Anschwellen – der Finger
In diesen Schritten gehen wir vor:
  • Die Anamnese
    Wir unterhalten uns mit Ihnen sehr intensiv. Welche Vorerkrankungen gibt es? Welchen Beruf haben Sie oder welche Arbeit führten Sie aus? Nehmen Sie Medikamente? Gibt es Risikofaktoren wie das Rauchen?
  • Die Untersuchung
    Wir prüfen die Lungenfunktion sowie den Sauerstoffwert im Blut. Die interstitielle Lungenerkrankung lässt sich mittels CT (Computertomographie) sowie Röntgen ergründen. Die Techniken liefern so gute Bilder, dass eine Gewebeprobe nur selten notwendig ist.

So klären wir ab, ob sich eine interstitielle Lungenerkrankung mit Fibrose entwickelt hat. Die Symptome sind ähnlich, die Erkrankungen brauchen jeweils eine abgestimmte Behandlung.

Interstitielle Lungenerkrankung früh erkennen und die Heilungschancen steigern

Eine Narbe bleibt für immer. Das sehen wir bei äußeren Verletzungen. Im Inneren des Körpers ist es genau so. Vernarbtes Lungengewebe bildet sich nicht neu. Darum gilt: Je früher wir der Lungenerkrankung auf den Grund gehen, desto schneller können wir die Verdickung des Gewebes stoppen.

Lebensgewohnheiten wie das Rauchen oder Hobbys wie die Taubenzucht, bei der allergische Stoffe ein Auslöser sind, sollten geändert werden. Das kann schwer fallen und darum helfen wir Ihnen mit unserer Patientenschulung.

Die interstitielle Lungenerkrankung hat viele Ursachen.

Wir finden Sie und helfen Ihnen. Vereinbaren Sie Ihren Termin unter 0731.967940 oder schreiben Sie an praxis@lungenzentrum-ulm.de – wir beraten Sie gerne.

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++ WICHTIGE INFORMATIONEN ++
17.06.2021 00:00 Digitaler Impfnachweis

Für uns als Arztpraxis noch nicht durchführbar.

Das Rollout für den digitalen Impfpass wurde vom BGM freigegeben, jedoch sind die Arztpraxen noch nicht mit dem System, das sich noch in der Testphase befindet, ausgestattet.

Wir bitten Sie daher, bei uns und anderen Praxen, mit den Anfragen nach Ihrem digitalen Impfnachweis zurückhaltend zu agieren. Wir arbeiten daran Ihnen diesen Service in naher Zukunft anbieten zu können. Dies werden wir umgehend veröffentlichen sobald die technischen und personellen Voraussetzungen dafür geschaffen wurden.

Bleiben Sie weiterhin auf unseren medialen Kanälen informiert.

Wir danken Ihnen weiterhin für Ihre Zurückhaltung der telefonischen Nachfragen in Bezug auf COVID-19-Impftermine sowie Impfnachweise.

Für freie Telefonleitungen danken Ihnen die Patienten die auf ärztliche Beratung und Behandlung angewiesen sind.

Vielen Dank für Ihr Verständnis


Der klassische, gelbe Impfpass ist weiterhin gültig – die digitale Version dient ausschließlich als Ergänzung und zusätzlichen Service. Darin enthalten wird momentan nur der Nachweis eines COVID-19-Impfschutzes sein, der innerhalb der EU gilt. Weitere Impfnachweise werden frühestens 2022 mit der elektronischen Patientenakte (ePA) digital möglich sein.


UPDATE COVID-19-Impfungen

Die Arztpraxen wurden nach und nach in die COVID-19 Impfangebote mit aufgenommen.

Wir testen weiterhin den Ablauf ausschließlich intern.

Allgemeines

Seit 8. März 2021 stehen symptomfreien BürgerInnen kostenlose Schnelltests zur Verfügung. Vereinbaren Sie hierzu einen Termin über unser Kontaktformular.
Bitte beachten Sie, dass Sie trotz COVID-19-Impfung die AHA-L Regeln unbedingt einhalten sollten.

  • A – Abstand halten
  • H – Hygienerichtlinien einhalten
  • A – Alltagsmaske tragen (In Innenräumen FFP-2/Chirurgische MNS)
  • L – Regelmäßiges Lüften

Hilfsangebote/Informationen/Antworten rund um Corona stehen Ihnen auf den verschiedensten Seiten zu Verfügung:


COVID-19-Sprechstunde sowie -Tests

finden, nach vorheriger telefonischer Anmeldung, in unseren Räumlichkeiten im UG (Tiefgarage) der Olgastraße 83 statt.

Bitte betreten Sie bei Verdacht auf, oder bestätigter COVID-19 Infektion NICHT das Hauptgebäude, den Aufzug oder das Treppenhaus der Olgastraße 83. Kommen Sie direkt über die Bessererstraße zum Eingang Tiefgarage und folgen Sie den Schildern.

Es wird zusätzlich die Möglichkeit von Abstrichen direkt im Auto eingerichtet. Patienten/-innen können mit Ihrem PKW direkt in die Tiefgarage der Olgastraße 83 fahren und der Ausschilderung folgen. So können Sie sich, ohne Kontakt zu Risiko- oder gesunden Patienten, bei uns testen lassen.

Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe.


Stellungnahme Maske

Gerade bei Patienten mit Atemwegserkrankungen ist der Schutz der Atemwege wichtig, um eine Atemwegsinfektion zu vermeiden die Ihre Lunge weiter schädigen könnte.

Auch bei bestehender Einschränkung der Lungenfunktion ist es möglich, sich an einen Mundschutz zu gewöhnen. Wir empfehlen verschiedene Masken zu testen um die individuell geeignete zu finden.

Wir weisen nochmals darauf hin, dass wir dringend empfehlen den Mundschutz zu tragen sowie auch die weiteren Sicherheitsmaßnahmen, insbesondere den Abstand und die Handhygiene, einzuhalten.

In schwersten Krankheitsfällen können wir nach ausführlicher Besprechung, kostenpflichtig ein Attest ausstellen. Dieses Attest befreit Sie in der Regel nicht vom kompletten Verzicht auf die Schutzmaßnahme, sondern soll Ihnen ermöglichen in atembeklemmenden Situationen die Maske für kurze Zeit abnehmen zu dürfen um sie nach kurzer Erholungsphase wieder ordnungsgemäß aufzusetzen.


WICHTIGE HINWEISE ZU IHREM TERMIN:

  • Bitte kommen Sie nicht deutlich früher zu Ihrem Termin. So verhindern wir einen “Patienten- Stau” vor unserer Tür.
  • Betreten Sie das LZU und das Schlaflabor Blaubeuren nur mit Mundschutz (FFP-2 Maske).
  • Die Ärzte arbeiten in Schichten. Es kann sein, dass Ihr bisher behandelnde Arzt durch einen internen Arzt des Lungenzentrums vertreten wird.

Wenn Sie den Verdacht haben, sich mit SARS-CoV-2 angesteckt zu haben, suchen Sie die ausgeschriebenen Anlaufstellen auf (Info unter 116 117) und rufen Sie bitte IMMER vorher in den empfohlenen Praxen an.


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