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LuFu – das klingt fast wie “Luftsprung”. Viele unserer Patienten wünschen sich freie Bewegung. Ein Ziel, das wir gemeinsam ansteuern. Dazu gehört die Lungenfunktionsdiagnostik, abgekürzt LuFu.

Neben Aktutfällen unterstützt eine LuFu die Verlaufskontrolle verschiedener chronischer Lungenerkrankungen. Geht es besser? Wo können wir noch helfen? Das klären wir mit der Lungenfunktionsdiagnostik – ganz bequem an allen drei Standorten des LZUs in Ulm.

Die Lungenfunktionsanalyse gehört zu den Basisuntersuchungen.

Wir fragen: Was beeinträchtigt Ihre Atmung? Asthma, COPD oder Lungenfibrose? Exakte Messwerte ergänzen den sogenannten klinischen Befund und unsere eingehende Unterhaltung. Wir wollen Sie besser kennenlernen, damit die Hilfe wirkt.

Bodyplethysmografie – die Lungenfunktionsdiagnostik belastet Sie nicht

Sagen wir einfach “Große Lufu” – so nennt sich die Untersuchung mit dem merkwürdigen Namen auch. Mit ihr messen wir, wie gut sich Ihre Lunge weiten kann. Und wir schauen, ob es Widerstände bei der Atmung gibt.

Lungenfunktionsdiagnostik setzt auf Normwerte. Vergleichbare Werte liefert die Messkammer. So ist die Umgebung für alle Patienten gleich und der Computer zeigt objektive Messergebnisse.

So bereiten wir uns gemeinsam auf die Bodyplethysmografie vor:

  • Nehmen Sie bequem Platz und richten Sie sich auf. Ihre Beine sollten im rechten Winkel stehen und die Füße den Boden berühren. So fühlen sie sich stabil, können gut ein- und ausatmen.
  • Die Messungen erfolgen über das Mundstück. Umschließen Sie es fest mit den Lippen.
  • Wir setzen Ihnen eine Nasenklammer auf. Sie verhindert, dass Atemluft über die Nase entweicht. Das würde die Messung verfälschen, denn diese Luft fehlt bei der Berechnung.

Jetzt geht es los. Wir sagen Ihnen genau, wie Sie atmen sollen.

Die Messkammer ist aus durchsichtigem Material gefertigt – sie können alles sehen und fühlen sich nicht beengt. Die Tür der Kammer bleibt während den Messungen geschlossen. Falls Sie sich nicht wohlfühlen, öffnen Sie einfach die Tür und wir setzen die Bodyplethysmografie später fort.

Die drei Phasen der Bodyplethysmografie

  • Ruhige Atmung – Sie atmen wie gewohnt
  • Atmung gegen einen Verschluss – Sie brauchen nur leicht anzuatmen
  • Maximales Atmen – Sie holen ganz tief Luft und atmen alles wieder aus

Verdachtsdiagnose, Erstuntersuchung oder Verlaufsbeobachtung? Mit der Bodyplethysmografie können wir verschiedene Lungenfunktionsprüfungen durchführen und mit Normwerten abgleichen.

Unsere Teams belegen regelmäßig eine Fortbildung für Lungenfunktionsdiagnostik.
So geschult gehen sie sicher und einfühlsam mit allen Patienten um. Auch in der folgenden Situation. “Sieht ja aus wie eine Telefonzelle”, bemerkte eine ältere Patientin. Sie nahm das erste Mal an einer Bodyplethysmografie teil. “Da habe ich ja gleich den richtigen Anschluss”, scherzte sie und in lockerer Atmosphäre startete die Untersuchung.

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Spirometrie – kleine Lungenfunktionsdiagnostik mit großem Nutzen

Das Spirometer ist klein und handlich. Vielleicht kennen Sie es von Ihrem Hausarzt? Wir nutzen es ebenfalls für die “kleine Lufu”. Es liefert verschiedene Werte, die Auskunft über Ihre Atemwege und Ihre Lunge geben.

So bereiten wir uns gemeinsam auf die spirometrische Untersuchung vor:

  • Nehmen Sie bequem Platz. Die Arme legen sie auf den Tisch – hier steht auch der kleine Computer, der Ihre Werte aufzeichnet. Den Stuhl können wir in der Höhe verändern: Ihre Beine sollten im rechten Winkel stehen und die Füße den Boden berühren. So fühlen sie sich stabil, können gut ein- und ausatmen.
  • Die Messungen erfolgen über das Mundstück. Umschließen Sie es fest mit den Lippen.
  • Wir setzen Ihnen eine Nasenklammer auf. Sie verhindert, dass Atemluft über die Nase entweicht. Das würde die Messung verfälschen, denn diese Luft fehlt bei der Berechnung.

Jetzt geht es los. Wir sagen Ihnen genau, wie Sie atmen sollen. Der kleine Computer misst zum Beispiel Ihr Luftvolumen oder die Geschwindigkeit der ausgeatmeten Luft. Die Lungenfunktionsdiagnostik gibt direkt den Vergleich zu Normwerten an.

Die drei Phasen der Spirometrie

  • Ruhige Atmung – Sie atmen wie gewohnt
  • Atmung gegen einen Verschluss – Sie brauchen nur leicht anzuatmen
  • Maximales Atmen – Sie holen ganz tief Luft und atmen alles wieder aus

Die Spirometrie ist unkompliziert und flexibel. Jeder unserer Standort hat mehrere Geräte – so können wir Sie auch im Akutfall direkt untersuchen.

“Die Lungenfunktionsdiagnostik motiviert unsere Patienten, die oft unter chronischen – also langwierigen – Beeinträchtigungen der Atmung leiden. Sie erleben, dass sich der Verlauf stabilisiert oder verbessert. Solche Entwicklungen freuen auch uns.”

Das Team der LZU

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Lungenfunktionsdiagnostik mit täglicher Auswertung: Die Peak-Flow-Messung

Wie entwickelt sich Ihre Behandlung? Sie können es selber feststellen mit dem Peak-Flow-Meter. Es gibt Ihnen einen guten Überblick bei Asthma oder COPD.

Wie funktioniert das Peak-Flow-Meter? Im Lungenzentrum Ulm erklären wir Ihnen die handliche Lungenfunktionsdiagnose genau:

  • Führen Sie die erste Messung direkt nach dem Aufwachen am Morgen durch.
  • Der rote Schieber sollte ganz unten auf der Ausgangsposition stehen.
  • Führen Sie das Gerät an den Mund, holen Sie Luft und umschließen Sie das Mundstück mit den Lippen.
  • Atmen Sie jetzt die Luft so kräftig wie möglich wieder aus – durch den Mund in das Peak-Flow-Meter. Lesen Sie den Wert ab.
  • Nach einem Moment Ruhe setzen Sie den roten Schieber wieder zurück und machen eine zweite Messung. Merke Sie sich auch diesen Wert.
  • Jetzt folgt die dritte Messung in der gleichen Art.
  • Die Werte tragen Sie in Ihr Asthma- oder COPD-Tagebuch ein. Das geben wir Ihnen gerne mit.

Lungenfunktionsdiagnostik mit dem Peak-Flow-Meter: Werden Normwerte unterschritten passen Sie als geschulter Patient Ihre Medikamente an. Verschlechtern sich Ihre Werte schnell, rufen Sie uns bitte an oder kommen direkt in die Praxis.

Die Lungenfunktionsdiagnostik im LZU:

mit Ruhe und Erfahrung zur erfolgreichen Behandlung.
Vereinbaren Sie Ihren Termin unter 0731.967940 oder schreiben Sie an service@lingenzentrum-ulm.de – wir sind gerne für Sie da.

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++ WICHTIGE INFORMATIONEN ++
04.08.2020 00:00 Öffnungzeiten Walfischgasse

Bitte beachten Sie unsere angepassten Sprechstundenzeiten in der Walfischgasse für AUGUST 2020

Mittwoch, 05.08.20   →   7:45 – 11:30 und 13:00 – 16:30 Uhr
Mittwoch, 19.08.20   →   7:45 – 11:30 und 13:00 – 16:30 Uhr
Mittwoch, 26.08.20   →   7:45 – 11:30 und 13:00 – 16:30 Uhr
Donnerstag, 27.08.20   →   8:45 – 12:30 Uhr

Anmeldungen über Kontaktformular

Zusätzliche Covid-19 Abstrich – Zeiten (Walfischgasse) NUR mit Voranmeldung! (Änderungen unter Vorbehalt)

Jeden Mo/Di/Mi/Fr von 10:00 – 11:30 und Do 11:00 – 12:30 Uhr
Covid-19 Testungen sind, ohne medizinische Indikation, aktuell weiterhin Selbstzahler-Leistungen.

Wenn Sie aus einem Risikogebiet zurückreisen, weisen wir Sie darauf hin, einen Nachweis (Bescheinigung, Hotelrechnung, Flugticket, etc.) mitzubringen der aufzeigt, dass Sie sich in dem Gebiet aufgehalten haben und wie lange Ihre Rückreise zurückliegt. Nur dann ist eine gesetzliche Kostenübernahme möglich.

Weitere Informationen:
www.rki.de
www.infektionsschutz.de
www.bundesgesundheitsministerium.de


23.06.2020 10:30 Aktuelle Termininformationen

Wenn Sie den Verdacht haben sich mit SARS-CoV-2 angesteckt zu haben, suchen Sie die ausgeschriebenen Anlaufstellen auf (Info unter 116 117) und rufen Sie bitte IMMER vorher in den empfohlenen Praxen an.

WICHTIGE HINWEISE ZU IHREM TERMIN:

• Bitte kommen Sie nicht deutlich früher zu Ihrem Termin. So verhindern wir einen “Patienten- Stau” vor unserer Tür.
• Betreten Sie das LZU, die Zweigpraxis und das Schlaflabor Blaubeuren nur mit Mundschutz. Ein Schal oder ein Tuch genügen auch, um Mund und Nase zu bedecken.
• Die Ärzte arbeiten in Schichten. Es kann sein, dass Ihr bisher behandelnde Arzt durch einen internen Arzt des Lungenzentrums vertreten wird.

Stellungnahme Alltagsmaske
Gerade bei Patienten mit Atemwegserkrankungen ist der Schutz der Atemwege wichtig, um eine Atemwegsinfektion zu vermeiden. Auch bei bestehender Einschränkung der Lungenfunktion sollte es
möglich sein, sich an einen Mundschutz zu gewöhnen. Wir können Ihnen für den Fall, dass es nicht möglich ist den Mundschutz regelmäßig zu tragen, ein Attest (kostenpflichtig) ausstellen, weisen aber
nochmals darauf hin, dass wir dringend empfehlen, den Mundschutz zu tragen sowie auch die weiteren Sicherheitsmaßnahmen, insbesondere den Abstand und die Handhygiene einzuhalten.

Bitte beachten Sie dazu auch die Stellungnahme des Berufsverbandes der Pneumologen (Stellungnahme BdP).

Lungenzentrum Ulm: In der Hauptpraxis behandeln wir momentan weiterhin Patienten ohne akuten Infekt. Die Ärzte sind zu den normalen Öffnungszeiten für Sie da.

 


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