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Erstmal tief durchatmen – Dieser Tipp hilft bei Aufregung und schützt vor unbedachten Reaktionen. Er zeigt: Atmung leistet mehr als uns mit Sauerstoff zu versorgen. Atmung hat Einfluss auf unser Wohlbefinden. Atemwegserkrankungen beeinträchtigen den Organismus und die Seele. Durch die Atemtherapie können Sie einige Symptome mildern und sich Freiraum verschaffen.

Mit Frau Susanne Menrad-Barczok bieten wir Ihnen Atemtherapie in der Nähe. Die Atempädagogin ist vielseitig ausgebildet und unterstützt unsere medizinischen Leistungen am LZU.

Bereits seit vielen Jahren schult die erfahrene Atempädagogin unsere Patientinnen und Patienten. Diese Zertifikate zeichnen sie unter anderem aus:

  • NASA – das Nationale Ambulante Schulungsprogramm für Erwachsene Asthmatiker
  • COBRA – Chronisch-obstruktive Bronchitis im ambulanten Bereich.
  • Beide Programme sind in Deutschland am längsten und besten geprüft und beurteilt worden.

Atemtherapie – was ist das?

Atemtherapie und Atempädagogik vermitteln Bewusstsein und Wissen über das Atmen. Sie funktionieren ohne Medikamente.

“Die meisten Menschen erleben ihre Atmung als ganz selbstverständlich und nehmen sie dann bewusst wahr, wenn sie nicht wie gewohnt automatisch funktioniert”, sagt Susanne Menrad-Barczok. Sie bietet Atemtherapie bei:

  • Asthma,
  • COPD,
  • Lungenfibrose.

Auch bei diesen Erkrankungen kann die Atemtherapie helfen:

  • Skoliose – der verdrehte Brustkorb schränkt die Atmung ein
  • Verspannung – die Muskulatur ist verspannt und schmerzt
  • Hyperventilationssyndrom – man atmet schneller und tiefer als notwendig
  • Angst- und Panikattacken – Furcht, die uns im Alltag schützt, ist übersteigert

Atemverhalten und Alltagssituationen:
Die Atemtherapie macht die Zusammenhänge deutlich. Sie lernen entspannt durchzuatmen. Dazu vermittelt Susanne Menrad-Barczok Atem- und Bewegungsübungen, die Sie leicht in Ihren Alltag einbinden können.

Die Verordnung der Atemtherapie erfolgt durch uns im LZU. Wir besprechen mit Ihnen den Wert für Ihre Behandlung und gemeinsam entscheiden wir, ob Sie eine Atemtherapie nutzen wollen.

Die Atemtherapie arbeitet ohne Medikamente.

Sie ergänzt unsere Behandlung, bei der wir meist Medikamente verordnen. Atemtherapie kann unsere Behandlung nicht ersetzen! Laufende Maßnahmen, die wir mit Ihnen abstimmen, sollen Sie weiterführen. Ihre Fragen und Anregungen nehmen wir gerne auf.

Reflektorische Atemtherapie – nimmt Heilung in die Hand

Schnell, flach, stoßweise, regelmäßig – Atmung zeigt sich in so vielen verschiedenen Formen. Mit ihr reagiert jeder Mensch unwillkürlich auf äußere Reize. Das nutzt die reflektorische Atemtherapie: Über gezielte Impulse löst sie unwillkürliche Atmung aus, aktiviert und reguliert sie.

Menschen, die an einer chronischen Erkrankung der Atemwege leiden, können ihre Atmung oft selbst nicht optimal steuern. Die reflektorische Atemtherapie unterstützt sie dabei mit Atemmassage.

Sie werden gezielt berührt und ihre unwillkürliche Atmung verändert sich positiv. Unsere Patienten erleben die reflektorische Atemmassage als stärkende Ergänzung zur Behandlung mit Medikamenten und zum Lungensport.

Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse oder Versicherung, ob die Kosten für die Atemtherapie sowie die reflektorische Atemtherapie übernommen werden.

Atemtherapie:

Wir vertrauen unserer Kooperationspartnerin Susanne Menrad-Barczok.
Gerne organisieren wir die Behandlung unter 0731.967940 oder schreiben Sie an praxis@lungenzentrum-ulm.de.

Anrufen
++ WICHTIGE INFORMATIONEN ++
21.09.2020 00:00 Update

COVID-19-Sprechstunde sowie -Tests finden ab dem 21.09.20 nach vorheriger telefonischer Anmeldung in unseren Räumlichkeiten im UG (Tiefgarage) der Olgastraße 83 statt.
Es wird zusätzlich die Möglichkeit von Abstrichen direkt im Auto eingerichtet. Patienten/-innen können mit Ihrem PKW direkt in die Tiefgarage der Olgastraße 83 fahren und der Ausschilderung folgen. So können Sie sich, ohne Kontakt zu Risiko- oder gesunden Patienten, bei uns testen lassen.

Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe.

Stellungnahme Alltagsmaske
Gerade bei Patienten mit Atemwegserkrankungen ist der Schutz der Atemwege wichtig, um eine Atemwegsinfektion zu vermeiden. Auch bei bestehender Einschränkung der Lungenfunktion sollte es
möglich sein, sich an einen Mundschutz zu gewöhnen. Wir können Ihnen für den Fall, dass es nicht möglich ist den Mundschutz regelmäßig zu tragen, ein Attest (kostenpflichtig) ausstellen, weisen aber nochmals darauf hin, dass wir dringend empfehlen, den Mundschutz zu tragen sowie auch die weiteren Sicherheitsmaßnahmen, insbesondere den Abstand und die Handhygiene einzuhalten.

Bitte beachten Sie dazu auch die Stellungnahme des Berufsverbandes der Pneumologen (Stellungnahme BdP).


23.06.2020 10:30 Aktuelle Termininformationen

Wenn Sie den Verdacht haben sich mit SARS-CoV-2 angesteckt zu haben, suchen Sie die ausgeschriebenen Anlaufstellen auf (Info unter 116 117) und rufen Sie bitte IMMER vorher in den empfohlenen Praxen an.

WICHTIGE HINWEISE ZU IHREM TERMIN:

• Bitte kommen Sie nicht deutlich früher zu Ihrem Termin. So verhindern wir einen “Patienten- Stau” vor unserer Tür.
• Betreten Sie das LZU, die Zweigpraxis und das Schlaflabor Blaubeuren nur mit Mundschutz. Ein Schal oder ein Tuch genügen auch, um Mund und Nase zu bedecken.
• Die Ärzte arbeiten in Schichten. Es kann sein, dass Ihr bisher behandelnde Arzt durch einen internen Arzt des Lungenzentrums vertreten wird.

Lungenzentrum Ulm: In der Hauptpraxis behandeln wir momentan weiterhin Patienten ohne akuten Infekt. Die Ärzte sind zu den normalen Öffnungszeiten für Sie da.

 


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